Guido Bauer unser Dirigent

19. Februar 2005

Guido B a u e r gibt nicht nur den Ton an.

Seit knapp einem Jahr wird der gemischte Chor des Liederkranzes von Guido Bauer geleitet. Er gibt als Dirigent den Saengerinnen und Saengern nicht nur den Ton an, sondern setzt kuenstlerische und musikalische Schwerpunkte. Zeigt Perspektiven auf und motiviert.

Leitet die Singproben und praesentiert den Chor bei oeffentlichen Auftritten. Guido Bauer hat im Herbst 2004 die Nachfolge von Mathias Weibrich angetreten, der nach seinem Studium an der Trossinger Musikhochschule nach Hamburg wechselte, um dort im Fach
Musiktheater-Regie weiter zu studieren.
Der Neue ist 34 Jahre alt und hat vier Jahre als Profi-Fagottist in verschiedenen Orchestern mitgewirkt, bis er in Trossingen mit dem Studium der Schulmusik begann. Nebenher leitet er Choere in Wurmlingen (Kr. Tuttlingen), Villingen und seit einem Jahr den gemischten Chor des Liederkranzes Dotternhausen. Darueber hinaus ist Guido Bauer 2. Vorsitzender des Vereins  Das Podium (Rottweil), der sich der Foerderung junger Kuenstler zum Ziel gesetzt hat.
Ausserdem ist er der Boss im i fiati -Quintett. Bekannt wurde Guido Bauer auch durch die Musical Der geheime Garten (2002) und  Charly Brown (2004), die er zusammen mit Mathias Weibrich produzierte und die in Rottweil und darueber hinaus grosse Beachtung fanden.

Der Sommer 2005 war beim gemischten Chor des Liederkranzes gepraegt von den Vorbereitungen eines Doppelkonzerts mit dem gemischten Chor des Gesangvereins Wurmlingen. Das sehr anspruchsvolle Kirchenkonzert wird am 23.

Oktober 2005,  19.00 Uhr in der St. Gallus-Kirche in Wurmlingen und am 4. Dezember 2005,  17.00 Uhr in der St. Martinus-Kirche in Dotternhausen praesentiert.
Guido Bauer hat dazu ausgefuehrt, dass ein Chorkonzert von zwei Choeren bestritten wird, ist in der sueddeutschen Chorlandschaft nichts Ungewoehnliches. Wenn aber Literatur zu Gehoer gebracht wird, in der beide Choere gleichzeitig mit verschiedenen Funktionen zum Einsatz kommen, stellt das fuer ein Programm eines Laienchores schon eine Besonderheit dar. Mit doppelchoerigen Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy, dem Kyrie und dem 2. Psalm, kommen Werke zum Erklingen, die mit dem Stereoeffekt zweier selbstaendiger Choere arbeiten. Die klangvolle Akustik der Kirche in Wurmlingen und Dotternhausen wird bei den Konzerten von einem stattlichen Chor von hundert Stimmen voll ausgefuellt sei, vor allem dann, wenn beide Choere gemeinsam den 100. Psalm von Mendelssohn-Bartholdy „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ singen.

Guido Bauer,
ein sehr engagierter und begabter Dirigent

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