Weihnachtsmesse 2005

24. Februar 2005

Kaum aufnehmen konnte die Kirche St.

Martinus am Heiligen Abend die zahlreichen Glaeubige, die in Dotternhausen in die Dorfkirche zum Gottesdienst gekommen waren.

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Sehr deutliche Worte fand Monsignore Heribert Sautter in seiner Ansprache zur heutigen Bedeutung und zum Stellenwert des Weihnachtsfestes. Auf drei Weihnachtsmaerkten habe er Gedanken fuer die Predigt am Heiligen Abend gesucht und sei dabei nicht fuendig geworden.

Die glitzernde und nostalgisch toenende Weihnachtswelt auf den Strassen, Plaetzen und in den Geschaeften stimme nicht mit der Realitaet, von der an anderen Orten nicht wenige Menschen fast erdrueckt werden. Dabei erinnerte der Geistliche an die vielen kleinen und grossen Sorgen und Noete zahlreicher Menschen, die gegen Krankheit kaempfen, mit ihrer Einsamkeit kaum fertig werden, um den Verlust des Arbeitsplatzes bangen oder gegen Arbeitslosigkeit kaempfen. Fast koennte man meinen, dass sich die Vorweihnachtszeit die Verschleierung der Wirklichkeit zum Ziel gemacht habe.
Die christliche Weihnachtsbotschaft sehe dagegen der Realitaet ins Auge, differenziere den persoenlichen Einsatz und beziehe klare Positionen: Komm liebes Kind, sei mein Gast, dass auch du ein Zuhause hast!
Das bedeute letztlich, dass jeder etwas tun muesse, um die Hilfe Gottes anrufen zu koennen, denn
nichts tun, ist nichts!


Der Gottesdienst wurde vom gemischten Chor des Liederkranzes(Bild) unter Leitung von Guido Bauer umrahmt. Neben den bekannten Weihnachtschoeren,wie Transeamus und Adeste fideles , trugen die Saengerinnen und Saenger auch neue, moderne Lieder vor. Dabei klangen Text und Melodie zur Weise Als aller Hoffnung Ende war im dunklen Weltenlauf mit Christine Kanz und Karin Wuhrer als Solistinnen besonders feierlich.
Fein und mit besonders nachhaltiger Ausstrahlung durchdrang der Gospelsong Virgin Mary had an Baby Boy den Kirchenraum.